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 Dresden

"Mission Aufstieg" gescheitert

 

Auch 2012 wieder in der Bayernliga: der TSV UG

Bei den Faustballern des TSV Unterpfaffenhofen drehte sich seit einem halben Jahr alles nur um ein Thema: der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach einer sensationellen Saison in der Bayernliga war am vergangenen Wochenende der Tag der Wahrheit gekommen.

Als Favorit ging man am Samstagnachmittag in die ersten beiden Partien der Aufstiegsspiele in Dresden. Gegen die SG Kurtschau hatte man mehr mit dem Wetter als mit dem Gegner zu kämpfen. Der strömende Regen verwandelte auch leichte Bälle in unberechenbare Geschosse. Doch der TSV behielt die Nerven und setzte sich mit 3:0 gegen die Thüringer durch. Das zweite Spiel hielt für die Germeringer noch eine faustdicke Überraschung bereit. Die junge Mannschaft des Langebrücker BSV verwirrte die Abwehrreihe der Bayern mit ihrem variablen Angriffsspiel und ging mit 2:0 nach Sätzen in Führung. Doch der TSV UG war dadurch keineswegs zu beeindrucken. Das Team um Kapitän Martin Langosch startete eine Aufholjagd und konnte zum 2:2 ausgleichen. Auch der fünfte und entscheidende Satz war hart umkämpft, wobei die Germeringer am Ende den längeren Atem hatten.

Dadurch war der Aufstieg für die Oberbayern zum Greifen Nahe. Im Halbfinale wartete am nächsten Morgen der Heidenauer SV. Zunächst schien alles nach Plan zu laufen. Schnell ging der TSV im ersten Satz mit 4:0 in Führung, doch der sächsische Meister gab sich nicht auf und drehte den Satz noch zum 9:11. Auch der zweite Spielabschnitt war bis zuletzt ausgeglichen, bis sich die Gegner gegen Ende knapp absetzen konnten. Wie man am Vortag bewiesen hatte, war bei diesem Spielstand noch lange nichts verloren. Nun besser auf die gegnerischen Angriffsschläge eingestellt, bewies der TSV noch einmal Siegeswillen und verkürzte auf 1:2 nach Sätzen. Auch der vierte Satz war an Dramatik kaum zu überbieten. Nach zwei spektakulär abgewehrten Matchbällen schöpfte der TSV wieder Hoffnung. Erst in der Verlängerung konnten die Sachsen die zwei entscheidenden Punkte setzen und sich somit zusammen mit dem TV Waldrennach den Aufstieg in die 2. Bundesliga sichern.

Im Spiel um den Nachrückerplatz hatte der TSV Unterpfaffenhofen dann keine Probleme sich gegen den Langebrücker BSV durchzusetzen. "Nach dieser hervorragenden Saison hing heute alles an dieser einen Begegnung. Da muss jeder Spieler zu 100% in Form sein. Das waren wir heute nicht, während die Heidenauer das wohl beste Spiel der Saison gespielt haben", resümierte Trainer Marco Berger nach dem Turnier.


 



Seite drucken zuletzt aktualisiert am: 11.08.2011 (mw)